Workbook Der innere Garten

Warum ich ein Workbook über Abgrenzung geschrieben habe

 

Als ich angefangen habe, in der Schmerztherapie zu arbeiten, war vieles klar strukturiert. 

Diagnosen. Medikamente. Verfahren.
Messbare Parameter. 

Und gleichzeitig gab es eine große Gruppe von Menschen, bei denen genau das nicht ausreichte.

 

Beschwerden ohne klare Erklärung

Viele Patientinnen kamen mit:

  • chronischen Schmerzen
  • Erschöpfung
  • Reizüberflutung
  • Schlafproblemen

Oft standen Diagnosen im Raum wie:

„Fibromyalgie“
„somatoforme Schmerzstörung“

Und sehr häufig auch das Gefühl:

„Es wird nicht wirklich verstanden, was mit mir los ist.“

 

Was mir immer wieder aufgefallen ist

Neben körperlichen Faktoren gab es ein Muster, das sich durch viele Geschichten gezogen hat:

Schwierigkeiten mit Abgrenzung.

Nicht im Sinne von „man muss einfach nur Nein sagen“.

Sondern subtiler:

  • ein dauerhaftes Mitgehen
  • ein feines Gespür für andere
  • ein Übersehen der eigenen Grenzen

 

Wenn der Körper Grenzen übernimmt

Was verbal oder bewusst oft nicht möglich war,
zeigte sich im Körper:

  • Erschöpfung
  • Schmerz
  • Rückzug

Der Körper begann, Grenzen zu setzen.

Nicht als Entscheidung –
sondern als Reaktion.

 

Warum mich das beschäftigt hat

Ich habe mich gefragt:

  • Was passiert hier eigentlich?
  • Warum betrifft das so viele?
  • Und warum wird dieser Zusammenhang so selten thematisiert?

 

Die Verbindung von Körper und Grenze

Im Laufe der Zeit wurde für mich klar:

Grenzen sind kein rein psychologisches Thema.

Sie betreffen:

  • das Nervensystem
  • die Stressverarbeitung
  • die gesamte Regulation im Körper

Und sie stehen in engem Zusammenhang mit dem,
was wir als Hochsensibilität oder Überforderung erleben.

 

Warum ein Workbook

Ich wollte einen Zugang schaffen, der:

  • ruhig ist
  • nicht überfordert
  • nicht bewertet
  • Raum lässt

einen Zugang, der nicht erklärt, was „richtig“ ist
sondern hilft, das eigene Erleben besser zu verstehen

So ist das Workbook entstanden.

 

Ein anderer Ansatz

Es geht nicht darum, sich zu optimieren.
Und auch nicht darum, „besser zu funktionieren“.

Sondern darum:

wahrzunehmen, wo deine eigenen Grenzen liegen
und wie du ihnen begegnen möchtest

 

Fazit

Manchmal zeigt der Körper etwas,
das wir selbst noch nicht klar sehen können.

Und manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Lösung –
sondern mit einem neuen Blick.

 

Wenn dich dieses Thema anspricht,
kann das Workbook ein erster, ruhiger Einstieg sein.

Nicht als Anleitung –
sondern als Raum, dich selbst besser zu verstehen.

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