über mich
Im Studium habe ich Biochemie gehasst.
Nie hätte ich gedacht,
dass sie später für mich
nochmal
so eine wichtige
Rolle spielen würde.
Ich bin im Allgäu aufgewachsen, dort sind die Leute recht pragmatisch. Wenn etwas funktioniert, muss man es nicht unnötig kompliziert machen.
Aber wenn Beschwerden komplex werden, braucht es Orientierung.
Und jemanden, der dich genau da abholt, wo du gerade stehst.
Jemanden, der dich sieht.
Ich war schon immer besser im Beobachten als im Lautsein und meine Komfortzone ist unterhalb des Radars.
Ich kann wirklich gut zuhören.
Schon von klein auf
habe ich mehr zugehört als gesprochen.
Ich habe eine besondere Fähigkeit,
wiederkehrende Muster und Zusammenhänge
schnell wahrzunehmen.
Ich denke sehr vernetzt
und manchmal
um die Ecke.
Warum ich etwas anders arbeite
Ich bin Ärztin. Als Anästhesistin habe ich gelernt, dass Präzision entscheidend ist.
Seit 2009 arbeite ich mit Menschen, die an chronischen Beschwerden leiden – vor allem im Bereich Schmerzmedizin. Dabei habe ich früh gemerkt: viele Symptome lassen sich nicht isoliert betrachten.
Nicht alles, was „im Normbereich“ liegt, ist gesund. Nicht jede Beschwerde passt sauber in ein Schema.
2014 begann ich, tiefer zu schauen. Ich wollte verstehen, warum Muster sich wiederholen. Warum die vielen Medikamente oft nur bedingt helfen, ob chronische Schmerzen eigentlich wirklich immer chronisch bleiben müssen. Warum das Nervensystem manchmal nicht mehr zur Ruhe kommt.
Ich wollte Ursachen finden, ich wollte herausfinden, ob Quecksilber wirklich gefährlich ist, und ob mancher Kopfschmerz wirklich mit dem Darm zusammenhängt, warum so viele Schmerzpatienten auch Hashimoto- Diagnosen haben und warum überwiegend die Frauen?
Über die Jahre bin ich bei der Funktionellen Medizin gelandet – weil hier ganzheitlich gedacht wird, und weil hier Zusammenhänge gesehen und verstanden werden.
Dr. med. Angelika Hellstern
Fachärztin für Anästhesiologie
Spezielle Schmerztherapie
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